Die Fundatia JOYO bekommt eigenen «Nachwuchs»

Als Maria mit acht Jahren zum ersten Mal vor der Casa Florian stand, war sie ein schüchternes Kind. Heute ist die selbstbewusste junge Frau Sozialpädagogin und Teil des Fundatia JOYO-Teams.

Seit über zwanzig Jahren kümmert sich die Fundatia JOYO um Kinder und Jugendliche aus den armen Stadtteilen Bukarests. Gezielte Förderung und Zuwendung konnten sie vor einem Leben am Rande der Gesellschaft bewahren. Durch ein Studium oder eine Berufsausbildung blieb ihnen das meist tragische Schicksal ihrer Familien erspart. Dabei entdeckten einige von ihnen die Sozialarbeit als Berufswunsch.

In den vergangenen Jahren fanden Mitarbeiterinnen ihren Weg zurück zum JOYO-Team. Als Kinder wurden sie von der Stiftung betreut, und nun wollen sie diese Zuwendung weitergeben. Auch Maria* kommt nun wieder zur Casa Florian. Vor Kurzem hatte sie Fachpädagogik-Kurse besucht, um danach im Tageszentrum arbeiten zu können. Obwohl sie im fünften Semester ein vollkommen anderes Fach studiert, will sie für ihre Mitmenschen da sein, ganz besonders für die jüngsten unter ihnen.

Ihr Leben war ein ständiges Auf und Ab. Ihre Mutter war alleinerziehend und lebt in armen Verhältnissen. Als Maria mit acht Jahren zum ersten Mal vor der Casa Florian stand, war sie ein schüchternes Kind. Sie traute sich kaum, Anderen in die Augen zu schauen.

Bald wuchs Marias Interesse an der Schule. Ihre Noten verbesserten sich. Im Tageszentrum fand sie endlich Freunde in ihrem Alter, und sie entdeckte neue Hobbys. Das Malen wurde ihre Leidenschaft.

In dieser Zeit reifte ihr größter Zukunftstraum: nicht um das tägliche Überleben kämpfen zu müssen wie ihre Mutter. Sie gab in der Schule alles. Am Schuljahresende gab es bald keine Angst mehr vor dem Zeugnis, sondern gute Zensuren und Auszeichnungen für ihre Leistungen. Im JOYO-Projekt „Windows to the Future“ erwarb sie erste Computerkenntnisse, und schließlich bestand sie die ECDL-Prüfung.

Mit einem guten Schulabschluss in der Tasche reifte in der nun viel selbstbewussteren 18-Jährigen die nächste Entscheidung. Sie wollte nun selbst helfen. Schnell stand fest: Als Sozialpädagogin wird sie Teil des Teams im Tageszentrum! Zielstrebig, aber auch mit großem herzlichem Einsatz ist sie nun selbst ein Vorbild für all jene Kinder, die einst wie sie selbst schüchtern zum ersten Mal vor der Tür des Tageszentrums standen.

(*Name geändert)

So können Sie den Kindern helfen

Verbessern Sie das Leben der Kinder

CHF

12

z.B. für zwei Stunden pädagogische Unterstützung bei Hausaufgaben

CHF

60

z.B. für die Mahlzeiten eines Kindes für einen Monat

CHF

105

z.B. für eine eintägige Exkursion von drei Kinder

CHF

...

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